Ein Blick ins Paradies

Mambo, liebe Blogfreunde!

Nun bin ich wieder zurück in meinem tansanischen Alltag.

Katharina und ich hatten eine schöne, eindrucksvolle und spannende Zeit zusammen, leider ist sie auch sehr schnell vergangen.

Wir machten eine 6-tägige Safari durch die verschiedenen Nationalparks. Lake Manyara, Serengeti, Ngorongoro Krater und Arusha N.P. und durchfuhren einen Teil des Rift Valleys, der Wiege der Menschheit, wie es oft genannt wird.

Ich kann die überwältigenden Eindrücke kaum beschreiben. Zehntausende Zebras und Gnus auf Wanderschaft. Rhinos, Elefanten, Büffel, Leoparden und Löwen, die tansanischen Big Five, haben wir alle aus nächster Nähe gesehen. Giraffen, verschiedene Arten von Affen und Gazellen, und viele andere exotische Kleintiere in großen Herden und Verbänden. Die verschiedenen Landschaftsformen: Kurz- und Langgrassavanne, Buschland, Dschungel, Vulkankrater, Bergwald und die schier endlose Weite, wo es keinen Horizont gibt und sich scheinbar Himmel und Erde berühren. Ein wahrer Blick ins Paradies.

Nachts streifte ein Löwe durch unser Camp, das mitten in der Zentral Serengeti lag, nur aus drei Zelten bestand und weder einen Zaun hatte, noch anderen Schutz bot. Er war so nahe, dass ich ihn schnaufen hörte, das war schon aufregend. Und dann bei der Wanderung im Arusha N.P. im Mt. Meru Bergwald, lag da, einen halben Meter neben unserem Pfad, eine riesige Phyton, ungefähr 2,5 m lang und zweimal so dick wie mein Arm. Unser Guide brachte uns auf Abstand und hielt das Gewehr im Anschlag.  Ich machte mein Foto, bevor sie sich ins Gebüsch zurückzog.

Wir fuhren in einem Geländewagen, mit aufklappbarem Dach und schliefen nachts in Zelten oder in einer Lodge. Eine Nacht gönnten wir uns in einem Hotel am Kraterrand des Ngorongoro mit Zimmerblick direkt in den Krater, einfach umwerfend.

Unser Koch, Jona verpflegte uns mit liebevoll zubereiteten Speisen morgens und abends und mit Lunchpaketen für unterwegs. Rama, unser Fahrer und Guide, lieferte uns alles Wissenswerte und brachte uns durch Schlamm und Wildnis ganz nahe an die Tiere heran, die keine Notiz von uns nahmen, solange wir im Auto waren.

Die 6 Tage waren ein unglaublich beeindruckendes und wunderschönes Erlebnis mit lebenslänglichem Wert.

Danach machten wir einen Zwischenstopp im Hope Center und ich zeigte Katharina wo, mit wem und was ich arbeite und verbrachten eine Nacht im Konvent der Schwestern. Die Kinder begrüßten uns stürmisch und auch die Schwestern freuten sich sehr über den Besuch meiner Enkelin.

Am darauffolgenden Tag,  ratterten wir im vollgestopften Bus, man glaubt nicht wie viele Leute in so ein Vehikel rein passen, vorbei an den Usambara Bergen, Richtung Tanga. Die letzte Etappe fuhren wir mit dem Taxi. Nach zweistündigem Warten an der Fähre, erreichten  wir am Abend den herrlichen Strand von Pangani am indischen Ozean. In der Anlage von „The Tides“ verbrachten wir dann fünf Urlaubstage.

Danach fuhren wir zurück nach Same und am Donnerstag brachte ich Katharina, mit etwas Wehmut zum Kilimanjaro Airport. Ich bin ihr sehr dankbar, dass sie gekommen ist.  Es war sehr schön für mich, Besuch aus der Heimat zu haben.

Seit meinem letzten Blogbeitrag, habe ich auch materielle und finanzielle Unterstützung aus Österreich bekommen.

2 große Pakete kamen, vom Team ABC- Fotodisign in Amstetten, gepackt von Barbara Steinkellner und Conny Wiesinger bei uns an. Viele nützliche Dinge packten wir voll Freude aus. Hygieneartikel, Verbandsmaterial, Kindersachen, Schreibwaren und Buntstifte, u.v.m..

Auch Manuel Leitner und Magda Steinkellner steuerten Therapiematerial bei, als mein Mann Hans einen Koffer mit wichtigen Dingen voll packte und Katharina mitgab.

Die Pfarre Waldhausen hat mir 200 € zur Verfügung gestellt, um dringend benötigte Ding hier in Tansania einkaufen zu können.

Ein herzliches Dankeschön allen Spendern!

War etwas länger, mein Beitrag heute. Bis zum nächsten Mal,

eure Maria Schönhofer

P.S. Übrigens, ich habe meine ersten 3 Monate schon vorbei.

 

 

 

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